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Hallo…

Hallo,

In diesem Blog werde ich Ihnen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen einige meiner Arbeiten etwas näher vorstellen.

Viel Spaß beim lesen und Bilder betrachten.

 

Markus Neuroth

 

 

 

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    Turniere 2017

    Auch wenn ich eigentlich kein Turnierfotograf bin, fotografiere ich pro Jahr bei zwei bis drei Vereinen trotzdem die ausgerichteten Turniere.

    Ein Teil der diesjährigen Turniere haben bereits statt gefunden und ich präsentiere hier nur einen klitzekleinen Querschnitt der entstandenen Fotos.
    Einige Fotos sind auch auf einem Turnier in Luxemburg entstanden, da ich den Windhof eh immer schon mal besuchen wollte, bot sich das ausgerichtete Turnier ja gerade zu an. Ich war allerdings nur an einem Tag dort und die Fotos entstanden quasi privat.

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      Concours Lunteren

      In diesem Jahr hatte ich erstmals Zeit, den Concours ‚voor Tuigpaarden Fries ras‘ auf dem Gelände der Hengststation ‚De Nieuwe Heuvel‘ in Lunteren zu besuchen, da das an dem WE ursprünglich geplante Turnier verschoben wurde.

      Diese Veranstaltung ist mit einem normalen Turnier nicht vergleichbar. Es gibt zwar verschiedenen Klassen (und Anspannungen)  in denen die Pferde antreten, aber es werden keine üblichen Bahnfiguren gefahren wie z.B. bei einer Fahr-Dressurprüfung.
      Alle Kandidaten einer Rubrik treten gemeinsam an, Nach dem Einfahren wird Aufstellung genommen die von den Richtern begutachtet wird, danach zeigen sich die Pferde bei je zwei Runden auf beiden Händen in der Bewegung.

      Bei den entsprechenden Reitprüfungen für Fahrpferde gilt übrigens das selbe, nur das hier auch eine Galoppphase gefordert wird.

      Das Turnier begann um 12 Uhr und gegen 18 Uhr war die 23. und letzte Rubrik ‚Klavertje drie‘ beendet.
      Klavertje drie (Dreiblättriges Kleeblatt)  ist eine Anspannung die nicht ganz einfach zu fahren ist und viel (Fahr)Erfahrung von Mensch und Tier erfordert.
      Zwei Pferde sind direkt vor der Sjees angespannt, ein drittes mittig davor, daher auch der Name Klavertje Drie.

      Dieses Turnier war nicht nur der erste Concours für mich, ich habe dort auch einen Neuerwerb getestet – einen 2-fach Extender.
      Für große Turnierplätze wie in Lunteren oder bei einem Poloturnier ist mein 200er Objektiv oftmals doch ‚zu klein‘.  Da ich aber eine deutlich größere Brennweite nicht häufig genug nutzen kann, so dass sich die Anschaffung  eines Objektives mit 400 mm Brennweite oder mehr für mich nicht lohnt, habe ich mir nun einen Extender zugelegt. Man verliert natürlich einiges an Lichtstärke, aber draußen kann man das eigentlich gut kompensieren.
      Ich bin auf jeden Fall mit den Resultaten zufrieden.

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        Hengstenkeuring 2017

        Natürlich war ich auch dieses Jahr wieder der jährlichen ‚Pflichtveranstaltung‘. der Hengstenkeuring die Im Januar in Leeuwarden stattfindet.

        Da der Besucherstrom von Jahr zu Jahr anwächst und die Sicherheitsvorschriften was die Maximale Besuchermenge angeht strenger werden, war dieses Jahr der Samstag bereits Freitag morgens Restlos ausverkauft. Man baute zwar nach der Show am Freitagabend noch eine zusätzliche Tribüne auf, aber die Nachfrage war deutlich höher.

        Nebn der Selektion der Junghengste am Donnerstag und Freitag, gab es Freitag diverse Clinics und Donnerstag sowie Freitagabend wieder eine große Show – Friesian-Prom.
        Man hat sich diverse kritische Anmerkungen der Zuschauer von der letztjährigen Show zu herzen genommen und dieses Jahr wieder deutlich mehr Pferde in die Show eingebunden.

        Höhepunkt der Körung ist natürlich traditionell der Samstag wo sich nahezu alle, in NL und D,  im Einsatz stehenden Deckhengste präsentierten.

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          Frieslandstern 2016

          Im September, anläßlich einer Feier des örtlichen Reitvereins, erzählte mir eine gute Bekannte, dass sie und ihre Familie sich im Herbst einen lang gehegten Wunsch erfüllen – einen Strandritt mit Friesen.
          Ich erwiderte dann, ‚Ah, habt ihr ein Wochenende bei Ute (Eden) im Frieslandstern gebucht?‘
          Sie war im ersten Moment etwas verduzt, aber nachdem ich ihr erklärte das die Friesenwelt doch recht überschaubar ist, war ihr klar wieso ich ‚wußte‘ wo sie hinfuhren.

          Sie fragte dann, ob ich nicht auch Lust hätte an dem WE dorthin zu fahren…
          Nachtigall ick hör dir trapsen 😉

          Da ich bis dato dieses Jahr allerdings bislang noch nicht bei Ute war, war ich diesem Vorschlag nicht ganz abgeneigt.
          Ich sagte ihr noch, dass sie eines auf jeden Fall vergessen könne, nämlich ‚Wir wollen einmal am Strand…‘, denn: einmal Frieslandstern, immer Frieslandstern…
          Sie winkte lachend ab, ich dachte nur: ‚Abwarten, liebe Margit‘.

          Margit, so der Name der Bekannten, hegte bei dem Vorschlag das ich doch auch dahin fahren könne die Hoffnung ein paar schöne Fotos von dem Ritt, insbesondere im Watt, zu bekommen.
          Ich dämpfte ihre Hoffnung allerdings ein wenig, denn je nach Tiedenhub sind die Pferde Erfahrungsgemäß so weit draußen, dass ich als Fußgänger niemals nah genug rankomme. Fotos am Strand oder in den Dünen stellen hingegen kein Problem dar, sagte ich ihr.

          Irgendwann war es dann soweit, es ging an die Nordsee. Ich sammelte unterwegs noch einen Freund auf und kurz vor dem Emsland trafen wir uns dann kurz auf einem Parkplatz, setzten die weitere Fahrt aber getrennt fort.
          Wir kamen dann gegen 14 Uhr an und nach dem erkunden der näheren Umgebung und anschließendem Abendessen wurde es Ernst für Margit, Mann Marcus und Tochter Sina – der Probereitstunde in der Utes Mann Gerd entscheidet wer, bzw. ob überhaupt, mit welchem Pferd ins Watt darf.
          Das Marcus nicht hoch zu Pferde ins Watt gehen würde wußte er da allerdings noch nicht.

          Gerd überlegte nämlich schon die ganze Zeit ‚wie er mich und meinen Freund ins Watt bekäme‘. Marcus hat das Fahrabzeichen und reitet zu Hause eher selten, sondern fährt Kutsche. Von Margit wußte ich, dass er wohl insgeheim auch gerne mal mit der Kutsche ins Watt fahren würde, verständlich wann und wo ergibt sich diese Gelegenheit einmal.
          Dies erzählte ich Gerd und es ging ein Strahlen über sein Gesicht – somit war beschlossen das Marcus einen Friesenzweispänner lenken würde sofern er mit den beiden zurecht käme.

          Als er von seinem Friesen abstieg eröffnete Gerd ihm diese Idee und wie ‚erwartet‘, fand Marcus diesen Vorschlag sehr gut.

          Am nächsten morgen wurden also die zwei Friesen eingespannt, Gerd drehte mit Marcus (der Beifahrer war) zwei Runden über das Gelände und übergab ihm dann die Zügel und dann ging es auch schon los.
          Somit ging es mit zwei fremden Pferden – erwähnte ich bereits das Marcus sonst nur Einspännig fährt? – in für Mittelgebirgler total ungewohntes Terrain.
          Der anfängliche Regen wich schnell strahlendem Sonnenschein und so ging es munter über Stock und Stein bzw. Muschel 😉
          Tastete er sich Samstags noch ein wenig ran, ging es Sonntags umso rasanter zur Sache, im Galopp statt Trab durch den Pril, aber auch im Watt durften die zwei Schwarzen zeigen, dass sie mit Kutsche nur unwesentlich langsamer sind als die Reiter…

          Abends saß man natürlich mit dem Rest der Gruppe zusammen und hielt ein wenig Klönschnack, schaute sich die Fotos an und eliminerte den einen oder anderen ‚Friesengeist‘.

          Als wir dann Sonntag mittag auscheckten, buchte Marcus direkt das gleiche WE für 2017. 😉
          Tja, wie gesagt liebe Margit; Frieslandstern macht süchtig…

          Nunja, auch ich sowie mein bester Freund haben das WE wieder gebucht, aus dem Reitstall fahren noch zwei Personen mit und zudem ein paar Reitkollegen von Margit und Marcus…

          Frieslandstern 2017, wir kommen!!

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            In vino veritas Teil 2

            Auch in diesem Jahr habe ich wieder Fotos für das Weingut Schulz & Sohn angefertigt.
            Nachdem es letztes Jahr mit den Fotos der Weinlese nicht geklappt hat, hatte Gott Bacchus dieses Jahr ein Einsehen und somit konnten wir Ende September bei idealem, sonnigen Wetter die entsprechenden Fotos anfertigen.

            Da die Weinberge in Rheinhessen in der Regel keine steilen Hanglagen sind, kommen bei der Weinlese Vollernter zum Einsatz.
            Entweder als selbstfahrende Maschinen oder so wie hier, als angehängte Ernter hinter einem Traktor.

            Diese Vollernter beschleunigen die Erntezeit enorm, zwei Personen können an einem Morgen mehr Trauben ernten als ein Dutzend Lesehelfer am ganzen Tag.
            Nach der Lese wandern die Trauben sofort in die große Kelteranlage und von dort in die großen Gärtanks.

            Auf dem letzten Foto der Galerie haben wir übrigens einmal (stark verkürzt) den Weg von der Traube bis zum fertigen Wein dargestellt.

            Ende des Jahres kann man dann schon den einen oder anderen Wein des Jahrgang 2016 genießen.

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              Sommer 2016

              Hier einmal eine kleine Auswahl der Pferdeportraits des Jahres 2016.
              Das Wetter war ja dieses Jahr nicht immer so (Foto)freundlich wie man es gerne gehabt hätte.
              Aber mit etwas Improvisierungskunst konnte ich trotzdem jedes Shooting komplett durchziehen, ohne abbrechen zu müssen.

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                Bahnbaustelle Köln Ostern 2016

                Im Frühjahr 2016 wurden die kompletten Gleise im Bereich des Bahnhof Köln-Deutz sowie auf der Hohenzollernbrücke erneuert.
                Die Arbeiten auf der Brücke konzentrierten sich auf das lange Osterwochenende, da dann das Verkehrsaufkommen deutlich niedriger ist und es zu weniger Störungen im Bahnverkehr kommt.
                Durch diese große Baustelle waren somit gleich drei Lokomotiven meines Kunden im Einsatz.
                Das frühlingshafte, sonnige Wetter am Karsamstag bot sich somit an, um einige Fotos dieser Bauarbeiten für eine Messepräsentation zu erstellen.

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                  Hengstenkeuring 2016

                  Natürlich war ich auch dieses Jahr auf der Hengstkörung des KFPS in Leeuwarden.

                  Vor der Körung, die vom 14.01- 16.01.2016 statt fand, wurde es Wettertechnisch allerdings erst einmal sehr spannend.
                  In der Woche zuvor versank Friesland unter einem Eispanzer, so dass sogar das Streusalz knapp wurde und auch für das Körungswochenende war die Chance lt. Wetterbericht groß, ein ähnliches Wetter zu haben. Dies bewahrheitete sich zum Glück aber nicht.

                  Die Körung begann wie immer am Donnerstag mit der zweiten Besichtigung. Dort wurden 33 Junghengste ausgewählt die sich Freitags dann der dritten Besichtigung stellen sollten. Am Donnerstagabend sowie auch am Freitagabend war ein größeres Showprogramm anberaumt. Da das Motto ‚Fri{e}sian Proms‘ war, gab es auch den einen oder anderen leicht enttäuschten Besucher, der mehr Friesen und weniger Musik erwartet hatte.
                  Aber das ‚Proms‘ im Showtitel deutet ja bereits daraufhin, dass es mehr in Richtung Konzert denn Pferdeshow ging.
                  Musikalischer Höhepunkt war Barry Hay (ex Golden Earing Frontmann) der selbstverständlich auch den erfolgreichsten Hit der Band intonierte – Radarlove.
                  Bei den Friesenschaubildern war natürlich das ‚Friesen Caroussel‘, also die gefahrene Quadrille mit Sjeesen, der Höhepunkt, das ganze zu – durch ein Symphonie Orchester live eingespielten – Musik von Coldplay. Ein wahrer ‚Kippenvell‘ (Gänsehaut)-Moment wie der Niederländer sagen würde.

                  Der Freitag startete mit den Endausscheidungen des ‚Friesen Talent Cup‘ und diversen Clinics rund um das Friesenpferd. Am frühen Nachmittag fand dann die dritte Besichtigung statt. Es wurden 28 Hengste für die Hengstleistungsprüfung angewiesen. Ende Januar stießen über die ‚Herkörung‘ noch ein  in der zweiten Besichtigung ausgeschiedener und ein in der dritten Besichtigung ausgeschiedener Hengst hinzu, so dass es jetzt 30 angewiesene Hengste sind.

                  Der Höhepunkt war natürlich der Samstag, an dem die bereits gekörten Hengste gezeigt werden. Diese ‚kämpften‘ vor bereits um 9 Uhr ausverkauftem Haus dann um insgesamt drei Titel: Champion Althengste, Champion Junghengste und Tageschampion. Letzterer wurde Tsjalle 454, Reservechampion Markus 491.

                  Alles in allem war es mal wieder ein gelungener Start in das neue Jahr.

                  Wer mehr über die einzelnen Deckhengste oder Friesen allgemein erfahren will, sollte meiner Homepage www.friesenwiki.de einmal einen Besuch abstatten. 🙂

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                    In vino veritas

                    Anfang 2015 erhielt ich vom Winzer unseres Vertrauens eine Anfrage, ob ich Interesse hätte die Fotos für die neu zu erstellende Homepage des Weingutes anzufertigen – allerdings inkl. Produktfotos.

                    Die Aufgabe reizte mich und so sagte ich natürlich zu. Auf der ‚to do Liste‘ standen neben den Produktfotos der einzelnen Weinflaschen auch die Darstellung  des Weingutes in den vier Jahreszeiten. Aktuell existieren nun Fotos von ‚Sommer‘ und ‚Herbst‘. Da der Winter 2015/2016 bislang ja eher ein Reinfall ist – und wohl auch bleiben wird – werden die nächsten Fotos dann den Frühling ‚einfangen‘.

                    Den Anfang machten die Flaschen, dafür baute ich mir ein kleines Studio auf und mit Hilfe eines Freundes entstanden so gegen Ende April 2015 die Fotos der einzelnen Weinsorten. Wer sich fotografisch bereits einmal an Glas versucht hat, weiß das der größte Aufwand beim entsprechenden Ausleuchten der Flaschen anfällt. Das ganze zog sich dann über rund 1,5 Arbeitstage, da jede Flaschenform und auch Weinsorte eine eigene Lichteinstellung benötigte. Die weitere Bearbeitung (freistellen etc.) übernahm dann die Agentur die auch die komplette Homepage erstellte.

                    Ich experementierte auch an einer wunderbaren Location in meiner Umgebung. Im Umkreis von 10 m kann man dort dank der Unterschiedlichsten Hintergründe total verschiedene Ergebnisse erzielen, ohne das man den Standort wechseln muß.
                    Da zur Zeit der Erstellung dieser Fotos die Straße wegen Straßenbauarbeiten am oberen und Baumfällarbeiten am unteren Ende komplett gesperrt war, war bereits die Anfahrt ein kleines Abenteuer. 😉
                    Aber da ich ja ein geländegängiges Fahrzeug besitze, war der Waldweg der sich an dem Bergrücken nach unten schlängelte leicht zu bewältigen.

                    Im Juli und Ende Oktober entstanden dann die entsprechenden Jahreszeitlichen Fotos ‚Sommer‘ und ‚Herbst‘.
                    Bei den Fotos ‚Sommer‘ hatten wir unheimliches Glück, nur wenige Kilometer entfernt wütete ein Unwetter, von dem wir nur einen kleinen Ausläufer mitbekamen.

                    Nahezu alle Fotos auf der Homepage des Weingutes stammen von mir, Ausnahmen sind nur die Fotos der Fässer, die Fotos der eingedeckten Tische in der Vinothek, sowie das Foto mit den Großflaschen.

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                      Herbst…

                      Der Herbst 2015 wartete mit einem wunderbaren Farbenspiel auf, man konnte fast denken man würde den Indian Summer in den USA erleben.
                      Diese Jahreszeit übt mit seinen bunten Farben und vor allem dem warmen (Herbst)Licht schon seit jeher einen besonderen Reiz aus.

                      Natürlich habe ich mit meinen Kunden dieses tolle Wetter und Licht genutzt und bei diversen Shootings entstanden so die unterschiedlichsten Herbstfotos. Die Fotos entstanden in Leverkusen, im Sauerland bei Iserlohn, in Idstein / Taunus und natürlich im Westerwald. 🙂
                      Eine kleine Auswahl stelle ich hier zur Ansicht ein.

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