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Herbst…

Der Herbst 2015 wartete mit einem wunderbaren Farbenspiel auf, man konnte fast denken man würde den Indian Summer in den USA erleben.
Diese Jahreszeit übt mit seinen bunten Farben und vor allem dem warmen (Herbst)Licht schon seit jeher einen besonderen Reiz aus.

Natürlich habe ich mit meinen Kunden dieses tolle Wetter und Licht genutzt und bei diversen Shootings entstanden so die unterschiedlichsten Herbstfotos. Die Fotos entstanden in Leverkusen, im Sauerland bei Iserlohn, in Idstein / Taunus und natürlich im Westerwald. 🙂
Eine kleine Auswahl stelle ich hier zur Ansicht ein.

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    DFZ Zuchtschauen 2015

    Die Zuchtschausaison begann auch dieses Jahr wieder in Timmel (Region Nord).
    Leider war das Wetter etwas unbeständig und es war auch nicht sonderlich warm, vor allem für einen Tag im Juli.
    In der Mittagszeit regnete es zudem recht heftig, so dass man mit den Reitprüfungen sogar in die Halle ausweichen musste. Dieses Wetter bereitete mir doch ein wenig Sorge, hatte ich doch vor bis einschließlich Mittwoch in Ostfriesland zu verweilen, darüber aber in einem eigenen Blogeintrag mehr.

    Die nächsten zwei Termine waren dann drei Wochen später zum einen Neustadt / Dosse (Ost) sowie am nächsten Tag Bispingen (Nord). In Neustadt wird die Zuchtschau auf dem Gelände des Land- und Hauptgestütes des Landes Brandenburg abgehalten. Auch hier war das Wetter nicht dass beste, Kühl, regnerisch obwohl mein Außenthermometer Tags zuvor im Auto beim Tankstopp abends um 19 Uhr noch knapp 30° C anzeigte und wir im Hotel bis kurz vor 23 Uhr draußen saßen. So schnell kann es gehen…
    Nach Beendigung der Zuchtschau ging es dann sofort wieder weiter nach Bispingen, immerhin knapp 300 km Wegstrecke mussten da noch zurückgelegt werden.

    In Bispingen war es dann sonnig, um nicht zu sagen heiß. Somit war es für alle Beteiligten inkl. der Pferde ein anstrengender Tag. Nach dem Ende der Zuchtschau machte ich mich sofort auf den Weg. Es galt nämlich zu versuchen, am letzten Tag der Ferien in Nordrhein-Westfalen möglichst Staufrei nach Hause zu kommen. So ganz gelang das leider nicht, da ein Reisebus mit einer Panne bei Porta Westfalica für etwas stockenden Verkehr sorgte. dadurch kam ich erst gegen 22 Uhr zu Hause an.

    Somit war das Zuchtschauwochenende mit der längsten Wegstrecke, insgesamt 1472 km, auch zu Ende.
    Jetzt blieben eigentlich knapp satte drei Wochen Zeit, die Bilder online zu stellen, was allerdings gerade so reichen sollte, denn ich wurde kurzfristig gefragt ob ich auf einem großen Springturnier vom 13. – 16.08. fotografieren könne.
    Ende August, drei Wochen früher als die letzten Jahre zuvor, ging es in Süden. Erste Station war wieder Gerolsbach (Süd-Ost). Da ich noch einen weiteren Auftrag hatte, reiste ich bereits einen Tag früher an. Verkehrstechnisch war dies ebenfalls von Vorteil wie ich Tags darauf feststellen sollte, denn die Richter und Monsterknechte kamen recht spät an, die letzten gegen 22 Uhr.
    Dieses Jahr waren wir auch deutlich näher am Zuchtschaustandort untergebracht, in einem alten Benediktinerkloster mit eigener Brauerei 😉
    Das Wetter zeigte sich auch im Süden von seiner allerbesten Seite, sowohl Freitags als auch Samstags.
    Am Nachmittags hieß es dann wieder: ab ins Auto und noch 300 km Westwärts fahren.
    Es wartete die Zuchtschau Bondorf (Süd-West) auf uns und ebenfalls eine neue Unterkunft, Schloss Sindlingen, da es die bisherige Pension nicht mehr gibt.
    Diese Zuchtschau ist übrigens die Zuschauerstärkste von allen, immer wieder faszinierend zu sehen wie sich die Koppel unterhalb des Reitplatzes mit den Autos der Zuschauer füllt.
    Auch hier war es sonnig um nicht zu sagen: heiß…
    Die für mich letzte Zuchtschau des Jahres war dann nur eine Woche später in Werl (West), hier reiste ich dieses Mal erstmalig auch früher an, da ich am Samstag noch auf der Zuchtschau des Deutschen Shire Horse Verbandes in Leverkusen fotografiert hatte.
    Diese war leider etwas feucht, sowohl vom Platz her, da es Tags zuvor ein paar mal kräftig geregnet hatte als auch einmal ‚von oben‘, Dank eines kurzen heftigen Regenschauers.
    Alles in allem war es eine schöne Zuchtschausaison 2015, und alle Beteiligten freuen sich schon auf die Zuchtschauen 2016.

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      Fertlhof

      Wie ich ja schon in dem ‚Hopfen-Blog‘ schrieb, hat Josef Heckmeier auch eine neue Reitanlage errichtet, den Fertlhof.
      Somit lichtete ich nicht nur die Friesen von Josef ab, sondern fertigte natürlich auch direkt einen Teil der benötigten Fotos für die kommende neue Website des Reitstall an.

      Die Anlage war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fertig gestellt, es waren noch die Fundamentarbeiten für die kombinierte Führ- und Longierhalle im Gange.
      Der Fertlhof verfügt über eine beheizte Reithalle 20 x 60 m, Außenplatz 40 x 80 m, Platz und Halle sind mit einem Ebbe / Flut Bewässerungssystem ausgestattet.

      27 großzügige Paddockboxen, beheizter Deckentrocknungsraum, Waschplätze mit warmen Wasser, geräumige Spinde, Laufband, Solarium, elektrisch betriebene Schiebetüren zwischen den Stalltrakten…
      Das ‚Highlight‘ ist allerdings die automatische Mistabsaugung in jeder Box. Somit kann der Pferdemist mittels eines Rohrsystemes direkt auf den (in einem separaten Gebäude ‚versteckten‘) Anhänger oder in den Mistcontainer gesaugt werden.

      Die Beheizung und Warmwasserversorgung der Anlage wird von Solarkollektoren und im Winter zusätzlich von einer Holzpelletheizung übernommen.

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        Hopfen + Friesen = Friesenpferde von der Holledau

        Da die Zuchtschau Region Süd-Ost des DFZ seit einiger Zeit in der Nähe von Pfaffenhofen / Ilm statt findet und der Vorsitzende des DFZ, Josef Heckmeier, unweit dieses Standortes wohnt, fuhr ich dieses Jahr einen Tag früher los um bei ihm Fotos seiner Pferde und der neuen Reitanlage zu machen.
        Wie man an der Überschrift schon sieht, liegt Schweitenkirchen mitten in der Hallertau.
        Was bietet sich also mehr an, als zu versuchen das typische Produkt der Hallertau – den Hopfen – mit in die Fotos einzubinden.
        Zumal man diese Kulisse nur an ganz wenigen Plätzen in Deutschland überhaupt antreffen kann.
        Da in diesem Jahr die zwei südlichen Zuchtschauen um knapp vier Wochen vorverlegt wurden, war der Hopfen somit auch noch nicht wie sonst die Jahre abgeerntet.

        Das Wetter war ideal, und so konnten wir ein paar schöne Aufnahmen von Josef‘ Friesen auf der Koppel bzw. im Hopfen machen

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          Frühjahr 2015

          Das schöne Wetter, sprich sonnige Tage,  ließ dieses Jahr ja leider länger auf sich warten.
          Ende April war es dann aber endlich doch soweit.
          Die sonnigen Tage standen somit  im Zeichen diverser Shootings im Raps, Erstellung von Fotos für zwei Homepages im Bereich Pferdeausbildung und Beritt, einem Studioshooting auf das ich nach Erstellung weiterer Outdoorfotos für den gleichen Auftrag auch noch in einem separaten Blogeintrag eingehen werde, sowie diversen Turnierbesuchen.

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            Hallo…

            Hallo,

            In diesem Blog werde ich Ihnen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen einige meiner Arbeiten etwas näher vorstellen.

            Viel Spaß beim lesen und Bilder betrachten.

             

            Markus Neuroth

             

             

             

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              Hengstenkeuring 2015

              Kaum hat ein neues Jahr begonnen, ist auch der Höhepunkt der Friesenscene in greifbarer Nähe – die Hengstenkeuring des KFPS.
              Diese findet traditionell am zweiten Wochenende im Januar in Leeuwarden / Friesland statt und zieht tausende von Zuschauern aus der ganzen Welt an.

              An diesen drei Tagen werden dem interessierten Publikum nicht nur die gekörten Hengste gezeigt, diese Körung dient auch der Selektierung künftiger Deckhengste.
              Der erste Teil dieser Selektion findet im Dezember statt, Teil zwei und drei dann auf der Hengstenkeuring. Von ursprünglich rund 300 Junghengsten werden am Freitagnachmittag dann in der Regel 20 – 30 Pferde für die im September beginnende CO (Hengstleistungsprüfung) angwiesen.

              Natürlich bin auch ich jedes Jahr auf dieser Körung anwesend um die Junghengste und die bereits gekörten Hengste zu sehen und vor allem zu fotografieren.

              Die Körung bedeutet drei volle Tage Fachgespräche, Friesenpferde ohne Ende und natürlich auch Patat, Frikandeln und Poffertjes bis zum abwinken. 😉

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                Heavy Metal

                Im Juli 2014 bekam ich von einem befreundeten Grafiker den Auftrag, Fotos einer Eisenbahnbaustelle anzufertigen auf der zwei Lokomotiven von seines Kunden eingesetzt waren.

                Dies war bereits der zweite Auftrag für diesen Kunden, im August 2012 habe ich im Hauptbahnhof Saarbrücken bereits einmal einen Transportzug mit Bahnschwellen fotografiert.

                Die Baustelle für den neuesten Auftrag war in der Pfalz, unweit von Pirmasens.
                Da es sich bei der Baustelle um die Erneuerung des Gleisbettes inkl. der Bahnschwellen handelte, mußte ich von unterwegs den Lokführer kontaktieren um zu erfahren wo sich der Bauzug aktuell befindet.
                Ich erfuhr, dass Bauzug kurz hinter dem Bahnhof Hinterweidenthal war und ich somit dort parken konnte.
                Da sich solch ein Bauzug nicht sonderlich schnell bewegt mußte ich dann, zumindest auf dem Hinweg, nicht allzuweit laufen – nach knapp 800 m hatte ich den Zug erreicht.

                Am Ziel angekommen sprach ich mit dem Lokomotivführer dann ab, welche Motive ich fotografieren werde und richtete auf der Lok mein ‚Basislager‘ ein. Auf Grund der eingleisigen Schienenführung durch ein Waldstück am Hang war ich bei den möglichen Perspektiven für die Aufnahmen ein wenig begrenzt. Nach rund 2 Stunden war ich fertig und machte mich dann auf den Rückweg um die zweite Baustelle im Nachbarort aufzusuchen. Dort arbeitete man ebenfalls am Austausch des Gleisbettes, allerdings wurden hier neben neuen Schwellen auch neue Gleise verlegt. Das ganze wegen der vielen Weichen aaber mit normalen Baggern und reichlich Manpower.

                Dort sorgte dann ein starker Gewitterschauer für eine kleine Verzögerung bei den Fotoaufnahmen – anschließend aber auch für eine deutlich angenehmere Luft.

                Alles in allem war es ein sehr schöner interessanter Auftrag der mir einen hautnahen Blick ‚hinter die Kulissen‘ ermöglichte.

                 

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                  DFZ Zuchtschauen 2014

                  Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, bzw. mehrere, ist die fotografische Begleitung der Zuchtschauen des DFZ.

                  Diese Termine führen mich von Mitte Juli bis Ende September auf mehrere der insgesamt sieben Zuchtschauen in ganz Deutschland.
                  Diese Veranstaltungen sind immer wieder ein sehr schönes Ereignis; man trifft alte Bekannte, lernt neue Friesenbesitzer und -begeisterte kennen und sieht natürlich viele schwarze Perlen.
                  Im Jahr 2014 habe ich wegen Terminüberschneidungen nur drei der sieben Zuchtschauen besuchen können, 2015 werde ich erstmals alle sieben fotografisch begleiten.

                  Die erste Zuchtschau im Jahre 2014 war die der Region ‚West‘ auf dem Gelände des Westfälischen Pferdestammbuches in Münster /Westfalen.
                  Auch wenn ich selbst zur Region ‚Süd-West‘ gehöre, so ist diese Zuchtschau doch quasi meine Heimatzuchtschau da sie Entfernungsmäßig die mir nächstgelegene ist.
                  Der Wettergott meinte es sehr gut mit den Züchtern – nach anfänglichem Frühnebel der sich schnell lichtete, folgte strahlender Sonnenschein.

                  Zuchtschauen Zwei und Drei führten mich in die Regionen ‚Süd-Ost‘ (Bayern) und ‚Süd-West‘ (Baden-Württemberg, Saarlsnd und Rheinland-Pfalz).
                  Diese zwei Zuchtschauen finden traditionell an einem Wochenende statt. Also heißt es da, sich bereits Freitags auf den Weg zu machen.
                  Dank des starken Verkehrs – neben dem normalen Freitagsverkehr gab es zudem eine Reisewelle gen Bayern, da an dem Samstag das Oktoberfest begann – hatte ich den ersten Stau bereits 90 km nach Start.

                  Nach mehrfach stockendem Verkehr und kurzzeitigen kleinen Staus erreichte ich nach knapp 6 Stunden endlich den Gasthof. Kurz nach mir trafen dann auch die drei Mitglieder der Körkommission ein. Die restlichen fehlenden Personen, die zwei Vorbringer aus den Niederlanden sowie der Chipper, trafen im Laufe des Abends ebenfalls ein.

                  Die Zuchtschau in Gerolsbach startete mit leichtem Nieselregen, aber schon bald kam die Sonne zum Vorschein und es blieb im Laufe der weiteren Zuchtschau trocken.
                  Da in Bayern nicht ganz so viele Pferde gemeldet waren und es auch, im Gegensatz zu Münster, keine Dressurprüfung gab, war die Zuchtschau bereits gegen 15 Uhr beendet.
                  Da für unseren gesamten ‚Körungstrupp‘ noch eine längere Fahrt über die A8 anstand, brachen wir unmittelbar nach Ende der Zuchtschau auf.
                  Trotz vieler und vor allem langer Baustellen erreichten wir unser neues Ziel störungsfrei gegen 18 Uhr.

                  Die Zuchtschau Bondorf begann am Sonntag um 10 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und einem extrem großen Publikum. Es waren ungefähr genaus so viele Pferde gemeldet wie in Gerolsbach, so dass die Zuchtschau auch hier kurz nach 15 Uhr beendet war.
                  Gegen 20 Uhr war ich dann nach einem sehr schönen Wochenende und rund 1000 km Fahrt wieder wohlbehalten zu Hause.

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                    Holz und mehr…

                    Für eine Firma die Software für Holzverarbeitende Betriebe und Holzhandlungen erstellt, habe ich in den Jahren 2013 und 2014 bei diversen Betrieben die unterschiedlichsten Fotos erstellt.

                    Es sollten sämtliche Schritte der Holzwerbung, Verarbeitung bis hin zum Handel dokumentiert werden.
                    Die Motive der Holzwerbung und dem Handel konnte ich hier vor Ort finden und fotografieren. Die restlichen benötigten Motive führten mich zu einem Unternehmen im Hunsrück und zwei in Wismar.

                    In diesen Unternehmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei den Produkten, fotografierte ich jeweils den kompletten Produktionsablauf.
                    Eine besondere Herausforderung war dabei, dass ich mit dem Licht auskommen mußte welches vorhanden war bzw. maximal einen Aufsteckblitz nutzen konnte. Denn zum einen sind die Platzverhältnisse bei den Maschinen oftmals beengt, so dass das aufstellen von Beleuchtung sehr schwierig ist, zum anderen sollte der Produktionsablauf natürlich auch nicht unnötig gestört bzw. verzögert werden.

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