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CHIO Aachen 2017

Das CHIO Aachen ist eines der bedeutendsten Reitturniere Weltweit.
Jedes Jahr Ende Juli strömen für rund eine Woche tausende von Reitportbegeisterten in die alte Kaiserstadt Aachen, um in der Soers Reitsport der Extraklasse zu sehen.

Jedes Jahr ist zudem ein anderes Land ‚Partnerland‘ und kann sich dort ausführlich mit seinen Touristischen Angeboten aber natürlich vor allem auch mit seinen Pferderassen vorstellen.
Dieses Jahr waren es die Niederlande und somit durfte in Aachen ja die einzige einheimische Pferdearsse, die Friesen, nicht fehlen.

Das KFPS trat daher an den DFZ heran und fragte ob der DFZ das KFPS sowohl in Sachen Messestand als auch im Bereich Rassepräsentation unterstützen könne.

Selbstverständlich sagte der DFZ seine Unterstützung zu und so waren während des Turniers abwechselnd nicht nur diverse (Vorstands)Mitglieder am Messestand anwesend sondern auch Mitglieder aus dem ganzen Bundesgebiet, die ihre Friesen vor der Kutsche einspannten oder auf hohem Dressurniveau zeigten.

Das Niederländische Königshaus schickte für die Eröffnungs- und Abschlussfeier eine Abordnung diverser Kutschen und Pferde des königlichen Marstall, zudem wurde eine Kutsche während des gesamten Turniers neben dem Messestand ausgestellt.

An zwei Tagen des Turniers war auch ich anwesend um das ganze fotografisch für den DFZ festzuhalten.

Da der Friese ja nicht wirklich das Pferd ist, dass man als Zuschauer auf dem CHIO zu sehen erwartet, von Fahrprüfungen mal abgesehen, ging man auf Seiten von KFPS/DFZ davon aus eher wenig Publikumsverkehr zu haben.

Tja, da hatte man sich aber gewaltig getäuscht, obwohl der Stand etwas abseits der Hauptwege angesiedelt war, kamen viele Zuschauer gezielt zu dem Stand. Nach den Showvorführungen in der großen Arena bzw. dem Dressurstadion wurde das Standpersonal von Interessierten oftmals quasi überrollt.
Viele Besucher waren überrascht, welch Dressur-Potential doch in diesen Pferden schlummert und wollten nun allerlei Infos über diese Pferderasse.

Alles in Allem war es ein tolles Turnier und eine super Werbung für den Friesen,der hier sehr gut zeigen konnte, wie vielseitig das heutige Friesenpferd ist.

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    Concours Lunteren

    In diesem Jahr hatte ich erstmals Zeit, den Concours ‚voor Tuigpaarden Fries ras‘ auf dem Gelände der Hengststation ‚De Nieuwe Heuvel‘ in Lunteren zu besuchen, da das an dem WE ursprünglich geplante Turnier verschoben wurde.

    Diese Veranstaltung ist mit einem normalen Turnier nicht vergleichbar. Es gibt zwar verschiedenen Klassen (und Anspannungen)  in denen die Pferde antreten, aber es werden keine üblichen Bahnfiguren gefahren wie z.B. bei einer Fahr-Dressurprüfung.
    Alle Kandidaten einer Rubrik treten gemeinsam an, Nach dem Einfahren wird Aufstellung genommen die von den Richtern begutachtet wird, danach zeigen sich die Pferde bei je zwei Runden auf beiden Händen in der Bewegung.

    Bei den entsprechenden Reitprüfungen für Fahrpferde gilt übrigens das selbe, nur das hier auch eine Galoppphase gefordert wird.

    Das Turnier begann um 12 Uhr und gegen 18 Uhr war die 23. und letzte Rubrik ‚Klavertje drie‘ beendet.
    Klavertje drie (Dreiblättriges Kleeblatt)  ist eine Anspannung die nicht ganz einfach zu fahren ist und viel (Fahr)Erfahrung von Mensch und Tier erfordert.
    Zwei Pferde sind direkt vor der Sjees angespannt, ein drittes mittig davor, daher auch der Name Klavertje Drie.

    Dieses Turnier war nicht nur der erste Concours für mich, ich habe dort auch einen Neuerwerb getestet – einen 2-fach Extender.
    Für große Turnierplätze wie in Lunteren oder bei einem Poloturnier ist mein 200er Objektiv oftmals doch ‚zu klein‘.  Da ich aber eine deutlich größere Brennweite nicht häufig genug nutzen kann, so dass sich die Anschaffung  eines Objektives mit 400 mm Brennweite oder mehr für mich nicht lohnt, habe ich mir nun einen Extender zugelegt. Man verliert natürlich einiges an Lichtstärke, aber draußen kann man das eigentlich gut kompensieren.
    Ich bin auf jeden Fall mit den Resultaten zufrieden.

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      Frieslandstern 2016

      Im September, anläßlich einer Feier des örtlichen Reitvereins, erzählte mir eine gute Bekannte, dass sie und ihre Familie sich im Herbst einen lang gehegten Wunsch erfüllen – einen Strandritt mit Friesen.
      Ich erwiderte dann, ‚Ah, habt ihr ein Wochenende bei Ute (Eden) im Frieslandstern gebucht?‘
      Sie war im ersten Moment etwas verduzt, aber nachdem ich ihr erklärte das die Friesenwelt doch recht überschaubar ist, war ihr klar wieso ich ‚wußte‘ wo sie hinfuhren.

      Sie fragte dann, ob ich nicht auch Lust hätte an dem WE dorthin zu fahren…
      Nachtigall ick hör dir trapsen 😉

      Da ich bis dato dieses Jahr allerdings bislang noch nicht bei Ute war, war ich diesem Vorschlag nicht ganz abgeneigt.
      Ich sagte ihr noch, dass sie eines auf jeden Fall vergessen könne, nämlich ‚Wir wollen einmal am Strand…‘, denn: einmal Frieslandstern, immer Frieslandstern…
      Sie winkte lachend ab, ich dachte nur: ‚Abwarten, liebe Margit‘.

      Margit, so der Name der Bekannten, hegte bei dem Vorschlag das ich doch auch dahin fahren könne die Hoffnung ein paar schöne Fotos von dem Ritt, insbesondere im Watt, zu bekommen.
      Ich dämpfte ihre Hoffnung allerdings ein wenig, denn je nach Tiedenhub sind die Pferde Erfahrungsgemäß so weit draußen, dass ich als Fußgänger niemals nah genug rankomme. Fotos am Strand oder in den Dünen stellen hingegen kein Problem dar, sagte ich ihr.

      Irgendwann war es dann soweit, es ging an die Nordsee. Ich sammelte unterwegs noch einen Freund auf und kurz vor dem Emsland trafen wir uns dann kurz auf einem Parkplatz, setzten die weitere Fahrt aber getrennt fort.
      Wir kamen dann gegen 14 Uhr an und nach dem erkunden der näheren Umgebung und anschließendem Abendessen wurde es Ernst für Margit, Mann Marcus und Tochter Sina – der Probereitstunde in der Utes Mann Gerd entscheidet wer, bzw. ob überhaupt, mit welchem Pferd ins Watt darf.
      Das Marcus nicht hoch zu Pferde ins Watt gehen würde wußte er da allerdings noch nicht.

      Gerd überlegte nämlich schon die ganze Zeit ‚wie er mich und meinen Freund ins Watt bekäme‘. Marcus hat das Fahrabzeichen und reitet zu Hause eher selten, sondern fährt Kutsche. Von Margit wußte ich, dass er wohl insgeheim auch gerne mal mit der Kutsche ins Watt fahren würde, verständlich wann und wo ergibt sich diese Gelegenheit einmal.
      Dies erzählte ich Gerd und es ging ein Strahlen über sein Gesicht – somit war beschlossen das Marcus einen Friesenzweispänner lenken würde sofern er mit den beiden zurecht käme.

      Als er von seinem Friesen abstieg eröffnete Gerd ihm diese Idee und wie ‚erwartet‘, fand Marcus diesen Vorschlag sehr gut.

      Am nächsten morgen wurden also die zwei Friesen eingespannt, Gerd drehte mit Marcus (der Beifahrer war) zwei Runden über das Gelände und übergab ihm dann die Zügel und dann ging es auch schon los.
      Somit ging es mit zwei fremden Pferden – erwähnte ich bereits das Marcus sonst nur Einspännig fährt? – in für Mittelgebirgler total ungewohntes Terrain.
      Der anfängliche Regen wich schnell strahlendem Sonnenschein und so ging es munter über Stock und Stein bzw. Muschel 😉
      Tastete er sich Samstags noch ein wenig ran, ging es Sonntags umso rasanter zur Sache, im Galopp statt Trab durch den Pril, aber auch im Watt durften die zwei Schwarzen zeigen, dass sie mit Kutsche nur unwesentlich langsamer sind als die Reiter…

      Abends saß man natürlich mit dem Rest der Gruppe zusammen und hielt ein wenig Klönschnack, schaute sich die Fotos an und eliminerte den einen oder anderen ‚Friesengeist‘.

      Als wir dann Sonntag mittag auscheckten, buchte Marcus direkt das gleiche WE für 2017. 😉
      Tja, wie gesagt liebe Margit; Frieslandstern macht süchtig…

      Nunja, auch ich sowie mein bester Freund haben das WE wieder gebucht, aus dem Reitstall fahren noch zwei Personen mit und zudem ein paar Reitkollegen von Margit und Marcus…

      Frieslandstern 2017, wir kommen!!

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        In vino veritas Teil 2

        Auch in diesem Jahr habe ich wieder Fotos für das Weingut Schulz & Sohn angefertigt.
        Nachdem es letztes Jahr mit den Fotos der Weinlese nicht geklappt hat, hatte Gott Bacchus dieses Jahr ein Einsehen und somit konnten wir Ende September bei idealem, sonnigen Wetter die entsprechenden Fotos anfertigen.

        Da die Weinberge in Rheinhessen in der Regel keine steilen Hanglagen sind, kommen bei der Weinlese Vollernter zum Einsatz.
        Entweder als selbstfahrende Maschinen oder so wie hier, als angehängte Ernter hinter einem Traktor.

        Diese Vollernter beschleunigen die Erntezeit enorm, zwei Personen können an einem Morgen mehr Trauben ernten als ein Dutzend Lesehelfer am ganzen Tag.
        Nach der Lese wandern die Trauben sofort in die große Kelteranlage und von dort in die großen Gärtanks.

        Auf dem letzten Foto der Galerie haben wir übrigens einmal (stark verkürzt) den Weg von der Traube bis zum fertigen Wein dargestellt.

        Ende des Jahres kann man dann schon den einen oder anderen Wein des Jahrgang 2016 genießen.

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          In vino veritas

          Anfang 2015 erhielt ich vom Winzer unseres Vertrauens eine Anfrage, ob ich Interesse hätte die Fotos für die neu zu erstellende Homepage des Weingutes anzufertigen – allerdings inkl. Produktfotos.

          Die Aufgabe reizte mich und so sagte ich natürlich zu. Auf der ‚to do Liste‘ standen neben den Produktfotos der einzelnen Weinflaschen auch die Darstellung  des Weingutes in den vier Jahreszeiten. Aktuell existieren nun Fotos von ‚Sommer‘ und ‚Herbst‘. Da der Winter 2015/2016 bislang ja eher ein Reinfall ist – und wohl auch bleiben wird – werden die nächsten Fotos dann den Frühling ‚einfangen‘.

          Den Anfang machten die Flaschen, dafür baute ich mir ein kleines Studio auf und mit Hilfe eines Freundes entstanden so gegen Ende April 2015 die Fotos der einzelnen Weinsorten. Wer sich fotografisch bereits einmal an Glas versucht hat, weiß das der größte Aufwand beim entsprechenden Ausleuchten der Flaschen anfällt. Das ganze zog sich dann über rund 1,5 Arbeitstage, da jede Flaschenform und auch Weinsorte eine eigene Lichteinstellung benötigte. Die weitere Bearbeitung (freistellen etc.) übernahm dann die Agentur die auch die komplette Homepage erstellte.

          Ich experementierte auch an einer wunderbaren Location in meiner Umgebung. Im Umkreis von 10 m kann man dort dank der Unterschiedlichsten Hintergründe total verschiedene Ergebnisse erzielen, ohne das man den Standort wechseln muß.
          Da zur Zeit der Erstellung dieser Fotos die Straße wegen Straßenbauarbeiten am oberen und Baumfällarbeiten am unteren Ende komplett gesperrt war, war bereits die Anfahrt ein kleines Abenteuer. 😉
          Aber da ich ja ein geländegängiges Fahrzeug besitze, war der Waldweg der sich an dem Bergrücken nach unten schlängelte leicht zu bewältigen.

          Im Juli und Ende Oktober entstanden dann die entsprechenden Jahreszeitlichen Fotos ‚Sommer‘ und ‚Herbst‘.
          Bei den Fotos ‚Sommer‘ hatten wir unheimliches Glück, nur wenige Kilometer entfernt wütete ein Unwetter, von dem wir nur einen kleinen Ausläufer mitbekamen.

          Nahezu alle Fotos auf der Homepage des Weingutes stammen von mir, Ausnahmen sind nur die Fotos der Fässer, die Fotos der eingedeckten Tische in der Vinothek, sowie das Foto mit den Großflaschen.

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            Fertlhof

            Wie ich ja schon in dem ‚Hopfen-Blog‘ schrieb, hat Josef Heckmeier auch eine neue Reitanlage errichtet, den Fertlhof.
            Somit lichtete ich nicht nur die Friesen von Josef ab, sondern fertigte natürlich auch direkt einen Teil der benötigten Fotos für die kommende neue Website des Reitstall an.

            Die Anlage war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fertig gestellt, es waren noch die Fundamentarbeiten für die kombinierte Führ- und Longierhalle im Gange.
            Der Fertlhof verfügt über eine beheizte Reithalle 20 x 60 m, Außenplatz 40 x 80 m, Platz und Halle sind mit einem Ebbe / Flut Bewässerungssystem ausgestattet.

            27 großzügige Paddockboxen, beheizter Deckentrocknungsraum, Waschplätze mit warmen Wasser, geräumige Spinde, Laufband, Solarium, elektrisch betriebene Schiebetüren zwischen den Stalltrakten…
            Das ‚Highlight‘ ist allerdings die automatische Mistabsaugung in jeder Box. Somit kann der Pferdemist mittels eines Rohrsystemes direkt auf den (in einem separaten Gebäude ‚versteckten‘) Anhänger oder in den Mistcontainer gesaugt werden.

            Die Beheizung und Warmwasserversorgung der Anlage wird von Solarkollektoren und im Winter zusätzlich von einer Holzpelletheizung übernommen.

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              Hopfen + Friesen = Friesenpferde von der Holledau

              Da die Zuchtschau Region Süd-Ost des DFZ seit einiger Zeit in der Nähe von Pfaffenhofen / Ilm statt findet und der Vorsitzende des DFZ, Josef Heckmeier, unweit dieses Standortes wohnt, fuhr ich dieses Jahr einen Tag früher los um bei ihm Fotos seiner Pferde und der neuen Reitanlage zu machen.
              Wie man an der Überschrift schon sieht, liegt Schweitenkirchen mitten in der Hallertau.
              Was bietet sich also mehr an, als zu versuchen das typische Produkt der Hallertau – den Hopfen – mit in die Fotos einzubinden.
              Zumal man diese Kulisse nur an ganz wenigen Plätzen in Deutschland überhaupt antreffen kann.
              Da in diesem Jahr die zwei südlichen Zuchtschauen um knapp vier Wochen vorverlegt wurden, war der Hopfen somit auch noch nicht wie sonst die Jahre abgeerntet.

              Das Wetter war ideal, und so konnten wir ein paar schöne Aufnahmen von Josef‘ Friesen auf der Koppel bzw. im Hopfen machen

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                Frühjahr 2015

                Das schöne Wetter, sprich sonnige Tage,  ließ dieses Jahr ja leider länger auf sich warten.
                Ende April war es dann aber endlich doch soweit.
                Die sonnigen Tage standen somit  im Zeichen diverser Shootings im Raps, Erstellung von Fotos für zwei Homepages im Bereich Pferdeausbildung und Beritt, einem Studioshooting auf das ich nach Erstellung weiterer Outdoorfotos für den gleichen Auftrag auch noch in einem separaten Blogeintrag eingehen werde, sowie diversen Turnierbesuchen.

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                  Hallo…

                  Hallo,

                  In diesem Blog werde ich Ihnen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen einige meiner Arbeiten etwas näher vorstellen.

                  Viel Spaß beim lesen und Bilder betrachten.

                   

                  Markus Neuroth

                   

                   

                   

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