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DFZ Zuchtschauen 2015

Die Zuchtschausaison begann auch dieses Jahr wieder in Timmel (Region Nord).
Leider war das Wetter etwas unbeständig und es war auch nicht sonderlich warm, vor allem für einen Tag im Juli.
In der Mittagszeit regnete es zudem recht heftig, so dass man mit den Reitprüfungen sogar in die Halle ausweichen musste. Dieses Wetter bereitete mir doch ein wenig Sorge, hatte ich doch vor bis einschließlich Mittwoch in Ostfriesland zu verweilen, darüber aber in einem eigenen Blogeintrag mehr.

Die nächsten zwei Termine waren dann drei Wochen später zum einen Neustadt / Dosse (Ost) sowie am nächsten Tag Bispingen (Nord). In Neustadt wird die Zuchtschau auf dem Gelände des Land- und Hauptgestütes des Landes Brandenburg abgehalten. Auch hier war das Wetter nicht dass beste, Kühl, regnerisch obwohl mein Außenthermometer Tags zuvor im Auto beim Tankstopp abends um 19 Uhr noch knapp 30° C anzeigte und wir im Hotel bis kurz vor 23 Uhr draußen saßen. So schnell kann es gehen…
Nach Beendigung der Zuchtschau ging es dann sofort wieder weiter nach Bispingen, immerhin knapp 300 km Wegstrecke mussten da noch zurückgelegt werden.

In Bispingen war es dann sonnig, um nicht zu sagen heiß. Somit war es für alle Beteiligten inkl. der Pferde ein anstrengender Tag. Nach dem Ende der Zuchtschau machte ich mich sofort auf den Weg. Es galt nämlich zu versuchen, am letzten Tag der Ferien in Nordrhein-Westfalen möglichst Staufrei nach Hause zu kommen. So ganz gelang das leider nicht, da ein Reisebus mit einer Panne bei Porta Westfalica für etwas stockenden Verkehr sorgte. dadurch kam ich erst gegen 22 Uhr zu Hause an.

Somit war das Zuchtschauwochenende mit der längsten Wegstrecke, insgesamt 1472 km, auch zu Ende.
Jetzt blieben eigentlich knapp satte drei Wochen Zeit, die Bilder online zu stellen, was allerdings gerade so reichen sollte, denn ich wurde kurzfristig gefragt ob ich auf einem großen Springturnier vom 13. – 16.08. fotografieren könne.
Ende August, drei Wochen früher als die letzten Jahre zuvor, ging es in Süden. Erste Station war wieder Gerolsbach (Süd-Ost). Da ich noch einen weiteren Auftrag hatte, reiste ich bereits einen Tag früher an. Verkehrstechnisch war dies ebenfalls von Vorteil wie ich Tags darauf feststellen sollte, denn die Richter und Monsterknechte kamen recht spät an, die letzten gegen 22 Uhr.
Dieses Jahr waren wir auch deutlich näher am Zuchtschaustandort untergebracht, in einem alten Benediktinerkloster mit eigener Brauerei 😉
Das Wetter zeigte sich auch im Süden von seiner allerbesten Seite, sowohl Freitags als auch Samstags.
Am Nachmittags hieß es dann wieder: ab ins Auto und noch 300 km Westwärts fahren.
Es wartete die Zuchtschau Bondorf (Süd-West) auf uns und ebenfalls eine neue Unterkunft, Schloss Sindlingen, da es die bisherige Pension nicht mehr gibt.
Diese Zuchtschau ist übrigens die Zuschauerstärkste von allen, immer wieder faszinierend zu sehen wie sich die Koppel unterhalb des Reitplatzes mit den Autos der Zuschauer füllt.
Auch hier war es sonnig um nicht zu sagen: heiß…
Die für mich letzte Zuchtschau des Jahres war dann nur eine Woche später in Werl (West), hier reiste ich dieses Mal erstmalig auch früher an, da ich am Samstag noch auf der Zuchtschau des Deutschen Shire Horse Verbandes in Leverkusen fotografiert hatte.
Diese war leider etwas feucht, sowohl vom Platz her, da es Tags zuvor ein paar mal kräftig geregnet hatte als auch einmal ‚von oben‘, Dank eines kurzen heftigen Regenschauers.
Alles in allem war es eine schöne Zuchtschausaison 2015, und alle Beteiligten freuen sich schon auf die Zuchtschauen 2016.

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    Fertlhof

    Wie ich ja schon in dem ‚Hopfen-Blog‘ schrieb, hat Josef Heckmeier auch eine neue Reitanlage errichtet, den Fertlhof.
    Somit lichtete ich nicht nur die Friesen von Josef ab, sondern fertigte natürlich auch direkt einen Teil der benötigten Fotos für die kommende neue Website des Reitstall an.

    Die Anlage war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz fertig gestellt, es waren noch die Fundamentarbeiten für die kombinierte Führ- und Longierhalle im Gange.
    Der Fertlhof verfügt über eine beheizte Reithalle 20 x 60 m, Außenplatz 40 x 80 m, Platz und Halle sind mit einem Ebbe / Flut Bewässerungssystem ausgestattet.

    27 großzügige Paddockboxen, beheizter Deckentrocknungsraum, Waschplätze mit warmen Wasser, geräumige Spinde, Laufband, Solarium, elektrisch betriebene Schiebetüren zwischen den Stalltrakten…
    Das ‚Highlight‘ ist allerdings die automatische Mistabsaugung in jeder Box. Somit kann der Pferdemist mittels eines Rohrsystemes direkt auf den (in einem separaten Gebäude ‚versteckten‘) Anhänger oder in den Mistcontainer gesaugt werden.

    Die Beheizung und Warmwasserversorgung der Anlage wird von Solarkollektoren und im Winter zusätzlich von einer Holzpelletheizung übernommen.

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      Hopfen + Friesen = Friesenpferde von der Holledau

      Da die Zuchtschau Region Süd-Ost des DFZ seit einiger Zeit in der Nähe von Pfaffenhofen / Ilm statt findet und der Vorsitzende des DFZ, Josef Heckmeier, unweit dieses Standortes wohnt, fuhr ich dieses Jahr einen Tag früher los um bei ihm Fotos seiner Pferde und der neuen Reitanlage zu machen.
      Wie man an der Überschrift schon sieht, liegt Schweitenkirchen mitten in der Hallertau.
      Was bietet sich also mehr an, als zu versuchen das typische Produkt der Hallertau – den Hopfen – mit in die Fotos einzubinden.
      Zumal man diese Kulisse nur an ganz wenigen Plätzen in Deutschland überhaupt antreffen kann.
      Da in diesem Jahr die zwei südlichen Zuchtschauen um knapp vier Wochen vorverlegt wurden, war der Hopfen somit auch noch nicht wie sonst die Jahre abgeerntet.

      Das Wetter war ideal, und so konnten wir ein paar schöne Aufnahmen von Josef‘ Friesen auf der Koppel bzw. im Hopfen machen

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