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Concours Lunteren

In diesem Jahr hatte ich erstmals Zeit, den Concours ‚voor Tuigpaarden Fries ras‘ auf dem Gelände der Hengststation ‚De Nieuwe Heuvel‘ in Lunteren zu besuchen, da das an dem WE ursprünglich geplante Turnier verschoben wurde.

Diese Veranstaltung ist mit einem normalen Turnier nicht vergleichbar. Es gibt zwar verschiedenen Klassen (und Anspannungen)  in denen die Pferde antreten, aber es werden keine üblichen Bahnfiguren gefahren wie z.B. bei einer Fahr-Dressurprüfung.
Alle Kandidaten einer Rubrik treten gemeinsam an, Nach dem Einfahren wird Aufstellung genommen die von den Richtern begutachtet wird, danach zeigen sich die Pferde bei je zwei Runden auf beiden Händen in der Bewegung.

Bei den entsprechenden Reitprüfungen für Fahrpferde gilt übrigens das selbe, nur das hier auch eine Galoppphase gefordert wird.

Das Turnier begann um 12 Uhr und gegen 18 Uhr war die 23. und letzte Rubrik ‚Klavertje drie‘ beendet.
Klavertje drie (Dreiblättriges Kleeblatt)  ist eine Anspannung die nicht ganz einfach zu fahren ist und viel (Fahr)Erfahrung von Mensch und Tier erfordert.
Zwei Pferde sind direkt vor der Sjees angespannt, ein drittes mittig davor, daher auch der Name Klavertje Drie.

Dieses Turnier war nicht nur der erste Concours für mich, ich habe dort auch einen Neuerwerb getestet – einen 2-fach Extender.
Für große Turnierplätze wie in Lunteren oder bei einem Poloturnier ist mein 200er Objektiv oftmals doch ‚zu klein‘.  Da ich aber eine deutlich größere Brennweite nicht häufig genug nutzen kann, so dass sich die Anschaffung  eines Objektives mit 400 mm Brennweite oder mehr für mich nicht lohnt, habe ich mir nun einen Extender zugelegt. Man verliert natürlich einiges an Lichtstärke, aber draußen kann man das eigentlich gut kompensieren.
Ich bin auf jeden Fall mit den Resultaten zufrieden.

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